Beiträge vom » Oktober, 2009 «

Mac OS X Snow Leopard “The world’s most advanced operating system” ?

Donnerstag, 29. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Hallo,

lese hier gerade einen Blog Eintrag von Rich Teer. Apple wirbt für Mac OS X Snow Leopard mit dem Slogan “The worlds’s most advanced operating system”. Und es stellt sich da schon die Frage ob dieser Spruch nicht sehr viel zu dick aufgetragen ist. Rich Teer vergleicht Mac OS X mit Solaris und es drängen sich ihm folgende Themen auf:

  • 64-Bit Support: Gibt es bei Solaris seit 10 Jahren (Solaris 7)
  • Scalability: Hat schon mal jemand ein OS X auf ner 64 Prozessor Maschine gesehen?
  • Filesystem: Den ZFS Support hat OS X zur Zeit wieder ausgebaut …
  • Hard Ware hot swapping Support: gibt’s das bei OS X überhaupt?

Bleibt ja wohl nicht mehr viel zu sagen, oder?

Die meisten Kunden und Anwender von Mac OS X interessieren sich nicht für 64-Bit. Mit Scalability können sie schon gar nichts anfangen. Filesystem – was ist das? Und HW hot swapping braucht kein Mensch bei seinem Laptop oder Desktop. Was er braucht, ist eine ausgeklügelt gut zu bedienende Oberfläche, die ihn von all dem fern hält. Außerdem braucht er möglichst gut integrierte Anwender- und Hilfsprogramme die möglichst völlig intuitiv zu bedienen sind.

Auf diesem Gebiet macht Solaris weder Windows noch Mac OS X irgend etwas vor. OpenSolaris ist da schon ein Schritt besser als Solaris – aber immer noch kein Vergleich mit der Eleganz der Oberfläche bei Mac OS.

Nur all das sind Features vom Screen Manager und haben nicht unbedingt etwas mit dem Operating System zu tun. Was ja auch nicht zuletzt Apple beim Wechsel auf FreeBSD als Basis seines Mac OS X vorgeführt hat.

Also ich persönlich könnte mir ein Mac OS X als Oberfläche auf einem 27 Zoll iMac als SUN Ray Client sehr schön vorstellen.  Dann würde ich vielleicht auch mit nur einem Monitor auf dem Schreibtisch leben können. Mhmmmmm – läuft OS X eigentlich unter VirtualBox …. ?

Viele Grüße

Michael Zimmer

Thema: UNIX | Beitrag kommentieren

Oracle Datenbank kopieren (cold copy und control files generieren)

Freitag, 23. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Eine Oracle DB zu kopieren ist schwer?

Nö – kleines Beispiel:

Die orginal DB wird heruntergefahren und die DB Files (Datafiles, Redologs) werden an eine neue Stelle kopiert. Dann erstellt man eine neue init$SID.ora Datei (kann man auch kopieren, aber die Einträge müssen sowohl vom Namen der DB, als auch vom neuen Ort angepasst werden). Jetzt erzeuge ich ein neues Password File:

orapwd file=<location> entries=10 password=<sollten sie sich merken>

Datenbank hochfahren und Skript ausführen:

sqlplus “/ as sysdba”

SQL>@create-db.sql

Das Skript könnte folgendermaßen aussehen:

STARTUP NOMOUNT
CREATE CONTROLFILE SET DATABASE “PWLTUA”  RESETLOGS  ARCHIVELOG
MAXLOGFILES 192
MAXLOGMEMBERS 3
MAXDATAFILES 1024
MAXINSTANCES 32
MAXLOGHISTORY 3403
LOGFILE
GROUP 1 ‘/oradata/ts/PWLTUA/redo1-1.log’  SIZE 50M,
GROUP 2 ‘/oradata/ts/PWLTUA/redo3-1.log’  SIZE 50M,
GROUP 3 ‘/oradata/ts/PWLTUA/redo5-1.log’  SIZE 50M
DATAFILE
‘/oradata/ts/PWLTUA/system01.dbf’,
‘/oradata/ts/PWLTUA/undotbs01.dbf’,
‘/oradata/ts/PWLTUA/plink_inq_01.dbf’,
‘/oradata/ts/PWLTUA/tools01.dbf’,
‘/oradata/ts/PWLTUA/undotbs02.dbf’,
‘/oradata/ts/PWLTUA/users01.dbf’

CHARACTER SET WE8ISO8859P1 ;
alter database open resetlogs ;

ALTER TABLESPACE TEMP ADD TEMPFILE ‘/oradata/ts/PWLTUA/temp01.dbf’ SIZE 62915379
2 REUSE AUTOEXTEND OFF;

Im ersten Teil werden die Control Files neu generiert. Die Tablespaces in der alten DB muss man sich natürlich vorher rausschreiben:

select file_name from dba_data_files;

listet sie alle auf.

Jetzt sollte man die DB stoppen und im Mount Status wieder öffnen und dann die DB-Id ändern:

SQL> shutdown immediate;

SQL> startup mount;

nid TARGET=sys/<passwort>@PWLTUA

Und zu guter Letzt noch die DB neu starten mit open resetlogs, ganz so wie es die Ausgabe von nid wünscht.

SQL> startup mount;

SQL> alter database open resetlogs
Und schon haben wir eine neue Kopie einer alten Datenbank.

Thema: Datenbank, Oracle | Beitrag kommentieren

Loopback Interface für Solaris konfigurieren

Freitag, 23. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Können Sie sich noch daran erinnern, wie man Loopback Interfaces konfiguriert?

Hier ein Beispiel für Solaris:

/sbin/ifconfig lo0 plumb 127.0.0.1 up

oder auch für eine Zone aus der globalen Zone heraus:

/sbin/ifconfig lo0:<nummer> plumb 127.0.0.1 up zone <zonenname>

Inet6 ist natürlich auch einfach:

ifconfig lo0:<nummer> inet6 plumb ::1/128 zone <zonenname>

Thema: Solaris, UNIX | Beitrag kommentieren

Nicht mehr stottern

Freitag, 23. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Hallo,

gibt es eigentlich Stotterer unter meinen Lesern? Gustav Eisenmann habe ich persönlich in der Schweiz kennen gelernt und er hat mich schwer beeindruckt. Wenn man nicht weiß das er früher selber gestottert hat, kann man es heute gar nicht glauben. Zum Glück für alle Betroffenen gibt er sein Wissen weiter.

Viele Grüße

Michael Zimmer

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren

Apple Späßchen ….

Freitag, 23. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Hallo,

kleiner Spaß zum Wochenende:

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren

Linkschleuder: Wir haben den Blues

Donnerstag, 15. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Was lese ich da bei Doc Ramadani: “Amerikaner schlucken lieber Antidepressiva”.

Traurige Sache. Sollten Sie auch dazugehören, besuchen sie besser den Doc persönlich …

Falls nicht hätte ich da zwei unkonventionelle Empfehlungen:

1) Sie hören den Blues. Und zwar bei RadioIO und mit Bob Davis. Da gehen Sie sicher, das kein Weichspül-Gedröhns an Ihre Ohren kommt!

2) Gönnen Sie den Fischen auch mal was: Schütten Sie den billigen Fusel aus Ihrem Kühlschrank in den Ausguss. Es ist besser weniger Alkohol zu trinken, aber dafür besseren. So was ist in Ihrer Stadt nicht erhältlich? Die freundliche Frau Lüning hilft Ihnen gerne mit ansprechenden Destillaten weiter. Freundlicherweise gibt auch der Bischof in Trier ein bisschen was von seinem Messwein ab. Es ist also doch nützlich wenn kinderlose Winzer ihre besten Lagen an die Kirche vererben. Sollten Sie wie ich in Bonn leben, haben Sie es natürlich einfacher: Statten Sie einfach den Reifferscheids einen Besuch ab.

Soweit heute mein “Blick über den Tellerrand”: natürlich direkt ins Glas :roll:

Spaß bei Seite: Die neue Solaris 10 Version (10/09) lockt. Was für den Gaumen gilt, passt auch für den Rechner: Nur das Beste gehört dort rein.

Viele Grüße

Michael Zimmer

Thema: Allgemein, Linkschleuder | Beitrag kommentieren

OpenSolaris – die jeweils Neusten Builds

Samstag, 3. Oktober 2009 | Autor: Michael Zimmer

Hallo

Sie sind genauso ungeduldig wie ich?

Sie können auch nicht ein halbes Jahr warten bis ein neues Release von OpenSolaris erscheint?

Auf der Genunix Seite wird uns geholfen. Die jeweils frischen Builds von OpenSolaris, sowie auch alle weiteren OpenSolaris Distributionen, liegen hier bereit. Praktischerweise auch die USB Versionen für x86 als LiveSystem zum ausprobieren.

Wie man das auf einen USB Stick bekommt habe ich hier schonmal beschrieben (usbcopy).

Viele Grüße

Michael Zimmer

Thema: Solaris | Beitrag kommentieren